Die Veste Heldburg Die Veste Heldburg ist eine hochmittelalterliche Burg in Heldburg im suedlichen Zipfel des Landkreises Hildburghausen. Sie erhebt sich auf einem zum ehemaligen Vulkangebiet Heldburger Gangschar gezaehlten, 405 m hohen Vulkankegel ueber dem Ort. Im 12. oder 13. Jahrhundert erbaut, wird sie aufgrund ihrer exponierten Lage seit dem 14. Jahrhundert auch 'Fraenkische Leuchte' genannt, als Pendant zur 'Fraenkischen Krone', der in Sichtweite befindlichen Veste Coburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag die Veste Heldburg im Grenzgebiet der DDR. In der Zeit von Anfang 1948 bis Ende 1949 befand sich in den Raeumen der Veste das Amtsgericht Heldburg. 1951 wurde die Burg ausgeraeumt und bis 1982 ein Kinderheim darin untergebracht. Am 7. April 1983 beschaedigte ein Grossbrand den so genannten Franzoesischen Bau stark und vernichtete die gesamte Innenausstattung der Wohnraeume und des grossen Festsaales. An eine Bausicherung oder einen Wiederaufbau war nicht zu denken. Dieser in seinen Fensterachsen klar gegliederte Bau gilt mit den nach 1560 datierten Erkern, Herren- und Frauenerker genannt, als kunsthistorisch bedeutendster Teil der Veste Heldburg. Der Franzoesische Bau bestimmt den Schlosscharakter der Burg auch nach aussen.
|
"Bildergalerie - Saalequelle"
|
|||||
| Foto: Achim Boettger | Ort: Heldburg | Land: Deutschland | Datum: 17.07.2010 | 11/14 | |
|
Navigieren mit einem Click auf den Bildrand: oben = zur Übersicht, rechts = vorwärts, links = zurück |
|||||