Regensburg
Blick von der Steinernen Bruecke donauaufwaerts
Regensburg - Steinerne Bruecke: Regensburg war eine der ersten Staedte Europas, die sich in nachroemischer Zeit an den Bau einer grossen Steinbruecke wagte. Die 'Steinerne Bruecke' wurde von 1135 bis 1146 errichtet und galt aufgrund ihrer Groesse (336m) und ihrer Befestigung mit urspruenglich 3 Tuermen als 'Achtes Weltwunder'. - Fuer Jahrhunderte war sie die einzige Steinbruecke ueber die Donau in Deutschland und Oesterreich. Sie wurde daher Zeuge einer abwechslungsreichen Nutzungsgeschichte: Haendler aller Herren Laender, zu Fuss und mit Ochsenkarren, Pilger, singend und betend, aber auch die unterschiedlichsten Soldaten - von Kreuzrittern auf dem Weg ins Heilige Land bis hin zu Napoleonischen Truppen - ueberquerten die Bruecke. Der ehemals stark bewachte Brueckturm, durch den man die Stadt betrat, ist der letzte 3 der mittelalterlichen Tuerme der Brueckenbefestigung. - Trotz ihrer einzigartigen Bedeutung meinten es manche Verkehrsplanungen nicht sonderlich gut mit der Steinernen Bruecke: So hatte man in den spaeten 50er Jahren eine vierspurige Strasse entlang des suedlichen Donauufers geplant, der neben der gesamten Uferbebauung auch die Steinerne Bruecke zum Opfer gefallen waere. Dieses Schicksal konnte ebenso abgewendet werden wie bereits die ersten, verkehrsbedingten Abrissplaene zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Da die geplante Strassenbahn nicht durch die schmale Bruecktordurchfahrt geleitet werden konnte, sollte die Steinerne Bruecke abgerissen und durch eine Eisenkonstruktion ersetzt werden. Mit der Verbreiterung der suedlichen Brueckenauffahrt rettete der damalige Stadtbaumeister Adolf Schmetzer schon 1902 die Steinerne Bruecke.
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"Bildergalerie - Regensburg"
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| Foto: Achim Boettger | Ort: Regensburg | Land: Deutschland | Datum: 30.03.2015 | ||
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