Schiffsfahrt durch den Donaudurchbruch

es regnet, wir sitzen im Schiff

flussaufwaerts das Kloster Weltenburg und der Beginn des Durchbruchs

Das Kloster Weltenburg ist eine Benediktinerabtei in Weltenburg, einem Ortsteil von Kelheim an der Donau in Niederbayern. Es liegt oberhalb des Donaudurchbruchs in einer Donau-Schlinge. Das Kloster gehoert zur Bayerischen Benediktinerkongregation. Hauptaufgaben der heutigen Abtei Weltenburg sind die Pfarrseelsorge (Betreuung von vier Pfarreien) und die Aufnahme von Gaesten in der 'Begegnungsstaette St. Georg'. Schon 45 n. Chr. lag bei Weltenburg auf dem Suedufer der Donau der Ausgangspunkt einer roemischen Grenz- und Militaerstrasse, die der Donau stromaufwaerts folgend bis zum Kastell Huefingen bei Donaueschingen fuehrte. Diese Donausuedstrasse war lange Zeit eine der beiden wichtigsten Ost-West-Verbindungen noerdlich der Alpen. Eine lokale Ueberlieferung besagt, dass das Kloster um das Jahr 617 gegruendet wurde. Dies gilt in der Forschung mittlerweile als widerlegt, archaeologische Funde zeigen jedoch, dass das Gebiet um Weltenburg um 600 christlich gepraegt war.

Der Donaudurchbruch bei Weltenburg ist ein Naturschutzgebiet und Geotop. Es wird offiziell Weltenburger Enge genannt und liegt am niederbayerischen Abschnitt der Donau zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenburg. - Das Durchbruchstal wird von bis zu 80 m hohen Felswaenden begrenzt, verengt sich bis auf 80 Meter und erreicht eine Wassertiefe von 20 m. Die Bezeichnung 'Donaudurchbruch' fuer die Weltenburger Enge trifft geologisch gesehen nicht zu, da das Tal bereits im Eiszeitalter von mehreren Donaunebenfluessen groesstenteils ausgeraeumt wurde. Diese hatten sich im Wege der rueckschreitenden Erosion bergwaerts vorgearbeitet und schufen vor rund 80.000 Jahren das heutige Bett der Donau.

"Bildergalerie - Kelheim"
Foto: Achim Boettger Ort: Donaudurchbruch bei Weltenburg Land: Deutschland Datum: 31.03.2015 7/25

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