auf der Wasserkuppe
der Fruehling hat noch nicht begonnen und Saharastaub fuellt die Luft
Blick zur Milseburg
Die Wasserkuppe ist mit 950,2 m ue - NN der hoechste Berg der Rhoen, und zugleich die hoechste Erhebung in Hessen - An diesem wasserreichen Berg, der ueberregional als 'Wiege des Segelflugs' bekannt ist, entspringt die Fulda, weitere 30 Baeche haben hier ihren Ursprung - Der Name 'Wasserkuppe' wird trotz des Quellenreichtums am Berg nicht auf das Wort Wasser sondern auf das mittelhochdeutsche Wort 'Wass' zurueckgefuehrt, das einen Weideplatz bezeichnet - Bereits in Dokumenten des 8 - Jahrhunderts taucht die Wasserkuppe als Wasenkuppe, Asenberg oder Weideberg auf - Darmstaedter Studenten begannen 1910 mit Flugversuchen von der Wasserkuppe - Seit 1923 steht das Fliegerdenkmal, ein Bronzeadler auf einem vulkanischen Basaltschlot - Es erinnert an die gefallenen Flieger des Ersten Weltkriegs und wurde vom 'Ring der Flieger' errichtet - Waehrend der Deutschen Teilung nutzten die US-Amerikanischen Streitkraefte diese Gebaeude und errichteten eine Radarstation - Das Segelflugzentrum auf der Wasserkuppe beinhaltet die aelteste Segelflugschule der Erde - Ganz in der Tradition des Berges finden jedes Jahr auf der Wasserkuppe zahlreiche Segelflugveranstaltungen und Modellflugwettbewerbe statt
Der Berg Milseburg ist mit 835,2 m ue - NN die hoechste und zugleich suedlichste Erhebung der zum Mittelgebirge Rhoen gehoerenden Kuppenrhoen, er verdankt seine Entstehung dem tertiaerzeitlichen Vulkanismus im Gebiet der heutigen Rhoen - Er befindet sich an der Nahtstelle der Kuppenrhoen zur wenige Kilometer oestlich bzw - suedoestlich gelegenen Hohen Rhoen und etwa 15 km (Luftlinie) oestlich von Fulda - Auf der Bergkuppe befindet sich eine Kreuzigungsgruppe aus dem Jahre 1756, unterhalb davon eine kleine Wallfahrtskapelle zu Ehren des Heiligen Gangolf - die Gangolfskapelle - Direkt unterhalb der Kapelle steht eine Ausflugsgaststaette - die Milseburghuette - Im Laufe der Jahre wurden durch Ausgrabungen keltische Mauerreste gefunden, die einst zu einem eindrucksvollen Ringwall zum Schutz der zerstoerten keltischen Burg auf der Milseburg gehoerten - Diese Reste wurden teilrekonstruiert, um den Rhoenbesuchern die einst aufwendige keltische Anlage zu demonstrieren - Der Berg verdankt seinen Namen einer Sage ueber den 'Riesen Mils', der hier im Verbund mit dem Teufel sein Unwesen getrieben haben soll - Der Heilige Gangolf soll ihn schliesslich bezwungen haben, worauf der 'Riese Mils' sich selbst umbrachte - Der Teufel bedeckte den Leichnam schliesslich mit Steinen - das ist die heutige Milseburg -
|
"Bildergalerie - Dittlofsroda und Rhoen"
|
|||||
| Foto: Achim Boettger | Ort: Wasserkuppe | Land: Deutschland | GeoPos.: 50°29'51.50"N 9°56'8.87"E - | Datum: 21.03.2025 | 12/38 |
|
Navigieren mit einem Click auf den Bildrand: oben = zur Übersicht, rechts = vorwärts, links = zurück |
|||||